Immer mit dabei – mein Allrounder
Der Suspending Twitchbait in 11 cm Länge ist für mich längst mehr als nur ein Köder – er ist ein absoluter Alleskönner, der in keiner Köderbox fehlen darf. Hecht, Zander, Wels und Co. attackieren ihn genauso beherzt wie Bachforellen und andere Salmoniden. Selbst im Salzwasser hat er schon für zahlreiche Überraschungen gesorgt – von Wolfsbarsch über Hornhecht bis hin zum Bonito. Sein universelles Einsatzspektrum macht ihn zu einem treuen Begleiter auf jedem Trip: ob am heimischen Fluss, am Bergsee, am großen Stausee oder in den Wellen des Atlantiks – der Vagabond ist bei mir immer mit dabei.
Zander – die knallharten Bisse
Für das Zanderangeln am Uferbereich ist der Vagabond schon lange meine Nummer Eins. Gerade in den Dämmerungsstunden zeigt er seine Stärken. Mit langsamem Einkurbeln, unterbrochen von kurzen Spinnstops, oder durch feines Twitchen provoziert er die Räuber zuverlässig. Die Bisse kommen oft knallhart und überraschend – ein Adrenalinkick, den man so schnell nicht vergisst. Besonders spannend ist das Angeln auf Zander im Flachwasser. Der Wobbler entfaltet hier seine ganze Wirkung und lässt die Fische häufig direkt vor den Füßen zuschlagen. Wer einmal einen Zander mit Wobbler im seichten Wasser gefangen hat, weiß, wie packend und effektiv diese Methode sein kann.
Hecht – mit Twitches zum Erfolg
Für Hechte ist der Vagabond einer meiner absoluten Favoriten. Besonders Anfang Saison, wenn die Räuber noch etwas träge sind, bringen leichte Twitches, gefolgt von langen Stopps, die Räuber regelrecht aus der Reserve. Ob parallel zum Schilfgürtel, entlang abfallender Kanten oder im offenen Freiwasser – der Vagabond liefert immer wieder zuverlässig schöne Hechte. Gerade in klaren Seen ist die Suspender-Eigenschaft ein enormer Vorteil, da der Köder genau im Sichtfeld der Räuber stehen bleibt und so oft eine Attacke provoziert.
Am Fluss – Forellen lieben ihn auch
Viele Angler zögern, am Fluss große Köder einzusetzen. Doch genau hier entfaltet der Vagabond eine ungeahnte Fängigkeit. Selbst kleine und mittlere Forellen lassen sich von seiner Aktion provozieren, und für kapitale Bachforellen ist ein 11 cm langer Wobbler ohnehin der perfekte Happen. Besonders effektiv sind Würfe schräg flussabwärts ans gegenüberliegende Ufer. Sobald die Strömung den Köder erfasst und er eine Kurve macht, kommen die meisten Bisse. Je nach Fließgeschwindigkeit lässt er sich sowohl mit der Strömung als auch aktiv gegen sie führen – eine Flexibilität, die an mittleren und großen Fließgewässern unschätzbar ist.
Wolfsbarsch und Meeresräuber – Abenteuer im Salzwasser
Auch im Meer hat sich der Vagabond als echter Trumpf erwiesen. Während meiner Sommerferien am Atlantik starte ich die frühen Morgenstunden gerne auf dem SUP oder im Kanu – immer auf der Suche nach Wolfsbarschen. Besonders, wenn Sardinenschwärme in der Nähe sind, sind auch Wolfsbarsche meist in der Nähe. Neben Wolfsbarsch konnte ich mit dem Vagabond schon Dentex, Hornhecht, Makrelen und sogar einen Bonito überlisten. Jeder Drill ist dabei ein Erlebnis, und gerade die Vielseitigkeit des Köders macht den Reiz aus.
Vagabond 110 SP
Spinnruten
The Servant
The Adept
Salmo Trutta Lacustris…
Salmo Trutta Fario…
Dentellada
Deluxe Spin II
Fazit
Der Vagabond ist kein Köder wie jeder andere – er ist ein echter Allrounder, der in den unterschiedlichsten Situationen zuverlässig Fisch bringt. Wer ihn einmal gefischt hat, versteht sofort, warum er für viele Angler unverzichtbar ist.
Stefan Küng



























